Adolf Gustav Döring


Adolf Gustav Döring

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Adolf Gustav Döring (1864–1938) wäre nur eine Randerscheinung in der regionalen Kunstgeschichte Vorpommerns, wenn sein Name nicht sehr eng mit dem des wesentlich bekannteren Malers Louis Douzette verbunden gewesen wäre. Döring war nicht nur der Schwiegersohn Douzettes, sondern beide bildeten ziemlich sicher über Jahre eine Malergemeinschaft. Die Biografie Adolf G. Dörings schildert zudem die Situation vieler Künstler um 1900, die abseits großer Erfolge ihre Kunst schufen und davon leben mussten. Hier zeigt sich Döring wandlungsfähig und aktiv. Seine Reisen in die USA, nach Ceylon oder Ägypten waren damals große Unternehmungen, brachten sie doch durch ihre exotischen Motive Aufmerksamkeit und trafen sicher den Geschmack des Bürgertums. Sein Werk ist gleichzeitig mit der Ostseeregion verbunden.
Vor allem seine Zusammenarbeit mit dem Schwiegervater Louis Douzette stellte sich als fruchtbar heraus, da Döring es war, der das Motiv der Schafe, Schäfer und Schäferin, wie vermutlich auch manches mystische Motiv in das Werk Douzettes ein- wie ausführte.
Die beiden Autoren Gottfried Böhme und Michael Lissok untersuchen und beschreiben den Lebensweg und die Motivwelt des Künstlers Adolf G. Döring erstmalig in aller Ausführlichkeit und geben ihm damit seine Bedeutung in der vorpommerschen Kunstgeschichte

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