Die Entdeckung einer Landschaft


Die Entdeckung einer Landschaft

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Die in historischer Zeit durch Meeresgewalt und Menschenhand aus den Inseln Fischland, Darß und Zingst gebildete Halbinsel war über Jahrhunderte eine nahezu unzugängliche Landschaft am Rande der Geschichte. Als ihre Entdecker verstanden sich einige wenige Reisende zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Sie waren von der wilden Natur und der Tüchtigkeit ihrer seefahrenden Bewohner fasziniert, schreckten aber vor dieser Landschaft, die sie als öde, trostlos und unbewohnbar empfanden, zurück. Erst als zu Beginn des 20. Jahrhunderts Maler auf der Suche nach unberührter Natur und Volkskultur die Halbinsel entdeckten, gründeten sie in Ahrenshoop eine Künstlerkolonie. Dichter wetteiferten bald mit den Malern um die Darstellung der nunmehr uneingeschränkt als schön empfundenen Landschaft. Die vorliegende Literaturgeschichte umfasst historisch-politisch gesehen das Kaiserreich, die Weimarer Republik, das Dritte Reich, die deutsche Teilung und die Gegenwart seit der Wende. Autoren wie Johannes Trojan, Heinz Tovote, Otto Flake, Jürgen von der Wense, Heinrich Hauser, George Grosz, Gerhard Marcks, Marie Luise Kaschnitz, Konrad Weiß, Johannes R. Becher, Bertolt Brecht, Victor Klemperer, Käthe Miethe, Agnes-Marie Grisebach, Heiner Müller, Brigitte Reimann, Fritz Rudolf Fries, Uwe Johnson, Wolfgang Schreyer, Jürgen Becker und Ingo Schulze setzten hier entscheidende Akzente.

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