Perikopenbuch Heinrichs II. mit Prunkdeckel


Perikopenbuch Heinrichs II. mit Prunkdeckel

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Das Perikopenbuch Heinrichs II. Reichenau, um  1012. Faksimile-Edition: Fischer, Müller & Schindler u. Coron, 2. Hand.
Bayerische Staatsbibliothek, München, Clm 4452.
 
Das Perikopenbuch Heinrichs II. entstand um 1012, dem Jahr der Vollendung des Bamberger Doms, im Skriptorium der Benediktinerabtei Reichenau; die Ausstattung in Schrift und Miniaturmalerei ist von zeitloser Kostbarkeit - 40 ganzseitige, reich mit Blattgold versehene Miniaturen, sowie 184 mit Gold verzierte Großinitialen. Der Codex gehört zu den Prachthandschriften der Reichenauer Liuthar-Gruppe mit einem jener umfangreichen, neutestamentlichen Bilderzyklen, die eine der großen Schöpfungen der ottonischen Kunst darstellen. Hinzu kommt die Bedeutung, die der Inhalt der Handschrift hat, bei dem es sich um ein Beispiel jener neuen Form des liturgischen Buches handelt, die als Sammlung der Messperikopen mehr und mehr an die Stelle des Evangeliars trat. Besonderes Ansehen aber hat die Handschrift durch ihre Beziehung zu Heinrich II. gewonnen, der sie in Auftrag gab. Die Goldpartien sind in 23,5 Karat Echtgold faksimiliert. Grüner Original-Seideneinband mit durchbrochener Messingplatte (Replikat des Rückendeckels) und -schließen (Faksimile) - Kommentarband im Schuber.
 
Buchdaten
Format: 42,5 x 32,0 cm
Umfang: 410 Seiten (205 Folios)
Limitierte Auflage: Der Coron Verlag schuf 1995 in aufwendiger Handarbeit lediglich 250 Exemplare mit einer Reproduktion des vergoldeten Prunkdeckels nach dem Baseler Antependium: der Reliefdeckel zeigt eine vergoldete Nachbildung der zentralen Christusdarstellung und der Figuren Heinrichs und Kunigundes.
Dt. Kommentar
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