Brüsseler Stundenbuch


Brüsseler Stundenbuch

Artikel-Nr.: 0024

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Faksimile-Edition: Faksimile Verlag Luzern, 1996, 2. Hand, wie neu, Exemplar Nr. 500

Das Brüsseler Stundenbuch gilt als Inbegriff des gotisch gestalteten Buches. Erstmals zeigt sich hier eine ganz moderne Art der Illumination: eine große Miniatur im einfachen Rechteck, ohne jedes Maßwerk und ohne rechte Anpassung an das Buch. Fast scheint es, als wolle der Maler ein Fenster in das Pergament schneiden und den Blick nach außen öffnen. Man nimmt an, dass die Konzeption und die Vorzeichnungen auf den Miniaturisten Jacquemart zurückgehen, der seit 1384 im Dienste des Herzogs von Berry stand. Er wandelte die Miniatur in ein ganzseitiges, autonomes Bild um, ganz nach italienischem Vorbild. Einer der Höhepunkte im Brüsseler Stundenbuch ist zweifellos die Demi-Grisaille-Doppelseite. Im Brüsseler Codex ist sie mit kräftigen Farbtupfern gepaart, ein künstlerisches Mittel zu neuer Ästhetik.

Buchdaten

276 Seiten (138 Folios). Format: 27,5 x 18,5 cm. 20 ganzseitige Miniaturen und 17 Initialseiten.

Einband: roter Einband aus Ziegenleder mit Gold- und Blindprägung. Alle Seiten des Buchblocks sind mit Goldschnitt versehen.

Faksimile-Edition: Faksimile Verlag Luzern, 1996. Limitierte Auflage: 980 Exemplare. Dt. Kommentar: Dr. Pierre Cockshaw, Direktor und Chefkonservator der Königl. Bibliothek Albert 1er, Brüssel, Dr. Bernard Bousmanne, Brüsseler Handschriftenabt., und Prof. Dr. Gerhard Schmidt, Universität Wien. Acrylglas-Kassette.

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