Breviarium Grimani


Breviarium Grimani

Artikel-Nr.: 0033

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Das Breviarium Grimani, Gent/Brügge, ca. 1510-20. Faksimile-Edition: Salerno Editrice, Rom.
Biblioteca Marciana (Markusbibliothek), Venedig, Ms. lat. I, 99 (=2138).
 
Die vielleicht prachtvollste Handschrift flämischer Buchmaler der Renaissance entstand 1510-1520 im Auftrag der Margarete von Österreich. Um 1520 hat der venezianische Kardinal Domenico Grimani die Handschrift für 500 Golddukaten erworben, die sich im weiteren Geschichtslauf mit dem Namen der Patrizierfamilie verband. Ein herausragendes Charakteristikum des Codex ist es, dass an dessen Ausgestaltung die besten Buchmaler ihrer Zeit, darunter Alexander und Simon Bening sowie Gerard Horenbout beteiligt waren. Auffällig sind die fensterartigen Umrahmungen aus vergoldetem, gotischem Schnitzwerk, ähnlich den Altarbildrahmungen in gotischen Kirchen. So verbindet sich hier, an der Wende von Gotik zu Renaissance, Vergangenes und Gegenwärtiges zu einem Brevier (nach der Fassung des franziskanischen Stundengebets von 1477), das mit 110 ganzseitigen Miniaturen und reichem Randschmuck von Streublumen, Weinranken und Tierdarstellungen zu den berühmtesten Handschriften der damaligen Zeit zählt. Der 831 Blätter umfassende Codex ist in karmesinrotem Samt gebunden, die Buchdeckel wurden mit eleganten, fein ziselierten Eckbeschlägen verziert, die Schriftrollen und Medaillons mit Abbildungen des Dogen Antonio Grimani und des Kardinals Domenico, Sohn des Antonio, in vergoldeter Bronze zeigen.
 
Buchdaten
Format: 28 x 19,5 cm
Umfang: 1.662 Seiten
110 ganzseitige Miniaturen
Karmesinroter Samteinband, 2 Buchschließen; vergoldeter Bronzerahmen für Vorder- u. Rückendeckel; Vitrine aus Acrylglas und Holz
Limitierte Auflage: 750 Exemplare
Dt. Kommentar: Prof. Dr. Eberhard König
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