Vom Schrecken des Reichtums


Vom Schrecken des Reichtums

Artikel-Nr.: 194
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Kurt, der Protagonist der Erzählung ist ein einfacher Arbeiter. Der Tod seines Vaters und ein Lottogewinn verändern schlagartig sein Leben. Wegen des Geldes verläst er sein Dorf und zieht in die Stadt. Fortan bleibt sein Leben von Misstrauen geprägt. Sind die Leute nett zu ihm wegen des Geldes oder weil sie ihn mögen? Kurt sehnt sich nach menschlicher Nähe und Geborgenheit, weiß aber nicht, wo er dies finden kann. Schließlich kommt er auf die Idee, sich eine Frau aus dem Katalog zu bestellen – aus dem Osten und aus ärmlichen Verhältnissen. Sie soll dankbar sein, devot und ungefährlich. Er ist der Mann, er macht die Ansagen. Und er bekommt sie. Eine Polin. Mit Traummaßen, eine, die er vorzeigen kann. Doch alles entwickelt sich anders, als Kurt es geplant hatte. Sie ist selbstbewußt, selbstständig und gar nicht dankbar. Mit dosiertem Sex hält sie ihn bei Laune. Kurt denkt an Umtausch. Doch bevor es soweit kommt, wird Kurt geheiratet. Dann stirbt ihr Vater. Kurt, der längst emotional von ihr abhängig ist, reist widerwillig mit nach Polen und landet in einer scheinbar heilen Welt. Dass er nur der ungeliebte Deutsche ist, nimmt er nicht wahr. Doch je länger er sich dort aufhält, desto wohler fühlt er sich. Im Gegensatz zu seiner Frau. Sie will schnell wieder nach Hamburg, weg von dem, was sie endlich hinter sich gelassen hatte. Schließlich trennen sich ihre Wege. Sie fährt schon mal vor, nach Deutschland, er bleibt noch eine Weile. So ist es geplant. In dem Großvater seiner Frau trifft er zunächst den Menschen, der alle Deutschen hasst. Die Naivität von Kurt ermöglicht es, dass sich beide Männer näher kommen. Schließlich fallen nach und nach die Schranken zwischen den beiden und Kurts Augen werden langsam für Wahrheiten geöffnet – Wahrheiten die er gar nicht hören möchte. Als der Großvater stirbt, verändert sich alles. 

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