Vom Weltverständnis des Bürgers und Ursachen der Politverdrossenheit


Vom Weltverständnis des Bürgers und Ursachen der Politverdrossenheit

Artikel-Nr.: 218
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Ausgehend von einem im Verlaufe eines Lebens entstandenem und gefestigtem  Weltverständnis, das sich keiner medial propagierten Meinung, keinen egoistischen Gruppeninteressen, Parteiprogrammen, fachwissenschaftlichen Paradigmen oder Karriereabsichten verpflichtet fühlt, werden die soziale, wirtschaftliche, ökonomische und politische Situation in unserem Lande, Funktion und Organisation der Bundesrepublik Deutschland, die Interessenlagen und der politische Alltag in unserer Gesellschaft zur Diskussion gestellt. Die wechselseitige Abhängigkeit der Lebensperspektive des einzelnen Bürgers von der Gesellschaft und des Leistungsvermögens unserer Gesellschaft vom Verhalten und den Leistungen des einzelnen Bürgers werden offengelegt.
Neben den Stärken und Entwicklungspotentialen unseres Landes werden Mängel, Defizite, Konflikte, Risiken und Gefährdungen deutlich. Von ihrer Beherrschung, der Vermeidung bzw. Überwindung ihrer Ursachen wird unsere und die Zukunft unseres Landes abhängen (Kapitel 2).
Letzten Endes sind wir selbst als Mensch und als Bürger, allerdings mit sehr unterschiedlicher Verantwortlichkeit, Verursacher der ungelösten Probleme in unserem Lande und in unserer Zeit.
Warum das so ist, klärt ein Exkurs in die stammesgeschichtliche Entwicklung, die biologische Evolution des Menschen (Kapitel 4).
Grundsätzlich gilt, dass gesellschaftliche und auch persönliche Probleme nicht mit den gleichen Einstellungen, Verhaltensweisen, Verfahrensweisen und Methoden gelöst werden können, durch die sie entstanden sind. Neue Entwicklungsperspektiven können nur mit einem neuen Denken erschlossen werden.
Dazu gehört, dass wir endlich begreifen, dass gesellschaftliche Systeme als Ergebnis der zivilisatorischen Evolution schon seit Jahrhunderten gesamtgesellschaftliche sozioökonomische Systeme sind. Solche Systeme – im Abschnitt 2.2 „Verdrängte Wahrheiten“ wird dazu Stellung genommen – können wir nur in dem Umfang für unsere Zwecke und Ziele nutzen, wie wir bereit und fähig sind, sie auf der Grundlage ihrer Funktionsprinzipe zu gestalten und die Eigengesetzlichkeiten ihrer Entwicklung beachten.
Darauf aufbauend kommen wir nicht umhin, uns zu Prioritäten gesellschaftlicher Entwicklung zu bekennen (Abschnitt 4.5) und sie zur Grundlage politischer Entscheidungen und unseres persönlichen Handelns zu machen.
Wir werden lernen müssen, die Dynamik der Entwicklung des gesamtgesellschaftlichen sozioökonomischen Systems unseres Landes im Prozess globaler Veränderungen und Entwicklungen als Wettbewerbsfaktor zu nutzen. Die „Standortbestimmung“ (Kapitel 3) weist aus, dass nicht wir, sondern die Dynamik der zivilisatorischen Entwicklung und globaler Prozesse die Maßstäbe für zu Erreichendes setzen.
Veränderung ist notwendig. Die Identifikation mit nur 7 strategischen Zielen (Kapitel 5) würde es ermöglichen, den Erfordernissen der Gegenwart und zukünftiger Entwicklung zu genügen.
Veränderung ist möglich. Zielorientierte Veränderung ist allerdings nicht das Ergebnis von Beliebigkeiten. Sie erfordert eine zieladäquate Organisation des Veränderungsprozesses, auf die im Kapitel 6 „Change Management“ eingegangen wird.
Politikverdrossenheit entsteht dort, wo Regierende und Eliten sich ihrer Verantwortung für die Gestaltung einer erstrebenswerten Zukunft für alle entziehen, eigenen Interessen folgen, die Urteilsfähigkeit der Bürger unterschätzen, die Bürger sich eigene Antworten auf Probleme unserer Zeit suchen, weil die Argumente der Regierenden, häufig einseitig unvollständig und vordergründig, sie nicht überzeugen.
Wir ernten nur, was wir säen.

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